Erinnerungen an Karl Emig

Karl Emig 1902-1989

Mein Vater wurde 1902 als Sohn von Heinrich und Anna Emig geboren. Er hatte drei Geschwister und zwei Halbgeschwister. Nach Abschluss der Schule und der Lehre im Kurhaus Baden-Baden übernahm er im Alter von 22 Jahren die Konditorei seines Vaters. Er heiratete erstmals 1928. Mit seiner Frau Käthe hatte er zwei Kinder, Irmgard, mich(* 23. November 1928) und Karl jun. (* 28. Juni 1930). Im Jahr 1931 starb die erste Ehefrau, woraufhin er deren ältere Schwester Elise ehelichte. Im Zweiten Weltkrieg war er Obergefreiter in einem Flak-Bataillon.

Nach Ende des Krieges widmete sich mein Vater wieder seinem Café in Eberbach und begann seine politische Karriere. Er heiratete nach dem Tode seiner zweiten Frau im hohen Alter ein drittes Mal. Gemeinsam mit der dritten Ehefrau Elisabeth beging er einen geruhsamen Lebensabend, bis er 1989 im Alter von 86 Jahren verstarb.

 

Karl Emig

Nachdem Elisabeth Emig, geb. Kuhles - sie war die 3. Frau von meinem Vater - geb am 22.Nov 1914 mit 90 Jahren im Dr. Schmeisser-Stift friedlich entschlafen ist und am 28.2.2005 beerdigt wurde fühle ich mich als Seniorin der Familie.

Ich bin jetzt 76 Jahre alt und habe mancherlei Beschwerden (Augen Knie und Rücken).
Nach Durchsicht der alten Berichte, Briefe und anderen Schreiben meinen Vater betreffend fand ich leider nichts über seine jungen Jahre.
Es war ein ganz besonderer Mensch und ich möchte meinen 4 Kindern, 7 Enkeln und den Nichten berichten. Möge mir dies gelingen.

 
Familie Emig
   

Also – mein Vater, hochgeschätzt von vielen Menschen wurde am 13. Mai 1902 in Eberbach geboren und wuchs mit 2 Halbgeschwistern ,    Robert und Sofie , aus der ersten Ehe von Heinrich Emig und seiner Frau und 3  Geschwistern aus der 2. Ehe,
Matilde, Heinrich und Elisabeth auf.  Mathilde, die Älteste war nach der Schule in Eberbach zur Ausbildung für Klavier-, Kunsthandwerk und Sprachen im Kloster Boppard.
Sie war dann als Gesellschafterin bei einer Gräfin. Bald lernte sie Prof. Fünfgeld kennen und sie heirateten. Sie wohnten in Mannheim. Ein gewünschtes Kind stellte sich längere Zeit nicht ein.

Der Bruder Heinrich ist mit 18 Jahren im ersten Weltkrieg in Frankreich gefallen. Natürlich war dies ein großer Schmerz für die Familie. Er war Student in einem Lehrerseminar sonst hat man mir nichts weiter berichtet.

Dann wurde Karl am 13. Mai 1902 geboren.
Ein aufgeweckter, fleißiger Junge, er hat erzählt, dass er seiner Mutter zuliebe gut lernte auch gefiel ihm sein Lehrer, der sich geschmackvoll anzog und ein gutes Rasierwasser benutzte und Sonntags in die Kirche ging.
Er war ein guter Schüler und wollte gerne Beamter werden. Da wäre alles so geregelt und sauber im Haushalt, was in einer Bäckerei ab 4 Uhr am Morgen nicht möglich sei. Die Mutter aber wünschte ihn im Geschäft als Nachfolger seines früh verstorbenen Vaters. Er erzählte dass  er in großer Not in die Kirche ging um sich regelrecht auszuweinen.

Zu Hause angekommen sagte er zur Mutter: „Ich werde Bäcker!“
Die Jüngste – Elisabeth- meine Patin, geboren am 6.Juli 1910 war bei der Geburt  so schwach, dass der Pfarrer gerufen wurde, um sie zu taufen. Zum Glück hat sich dies geändert und sie wurde ein hübsches Mädchen.
Die Geschwister verstanden sich nach dem Tod der Eltern und halfen sich in dem kleinen Geschäft.

Elisabeth

Elisabeth wollte unbedingt in das Kloster zu den Ursulinen.  Dies hat der Verwandtschaft nicht gefallen und besonders die Fünfgelds nahmen sie oft mit auf Reisen, damit sie die Welt kennen lernte. Sie versprach jedoch um ein Kind zu beten, wenn man sie ins Kloster ließe. Sie war damals 18 Jahre.

Karl machte eine Lehre im Kurhaus Baden-Baden und übernahm mit 22 Jahren  das Geschäft.
Er baute das Geschäft um, nahm sich eine liebe Frau, Kätchen Salzmann, geb. am 16.10 1901. Sie hatte zuvor eine Haushaltsschule in Freiburg besucht, war dann in einem Geschäft bei einem Onkel auch in Freiburg zusammen mit Frau Spiegelhalter.
Inzwischen war Elisabeth im Kloster und hat erfolgreich um ein Kind für die Fünfgelds gebetet.
Hermann war da – am 2.1.1930.
Karl und Käthchen waren sehr glücklich, es gab am 1.2.1928 eine schöne Hochzeit und trotz aller Sparsamkeit machten sie eine Hochzeitsreise nach Rom und Mailand. Fotos zeigen uns ein glückliches Paar.
Die junge Frau war nun im Geschäft, unterstützt von ihrer älteren Schwester Elise, geb. 9.1.1896.
Es gab sehr gute Ware und das Geschäft florierte.
Er musste die beiden Geschwister aus erster Ehe des Vaters ausbezahlen und den Schwestern Mathilde und Elisabeth eine sehr gute Aussteuer ermöglichen. Karl und Käthchen kauften 2 Häuser in der Nachbarschaft und hatten nun ein großes Anwesen und sicher auch Schulden.

Am Ende des Jahres 1928 kam in Heidelberg eine Tochter zur Welt – Irmgard - .Sie schrie viel in den ersten Monaten und Eltern und Großeltern waren so besorgt, dass sie einen Facharzt für Säuglinge aus Heidelberg kommen ließen. Er untersuchte das Baby und fand es gesund, ja es gefiel ihm sogar, dass es so schrie, weil dies der Lunge sehr gut täte.
Nach eineinhalb Jahren, am 28.Juli 1930 erblickte Karl das Licht der Welt.
Er schrie kaum weil er fast immer schlief, wenn nicht, dann hatte er große Freude am Essen und Trinken, was man auf den Fotos sieht.

Um im Geschäft nicht zu stören kamen die Kinder oft nach Wimmersbach zur Großmutter.

Da trat 1931 der so schlimme Fall ein, dass ihre Mutter starb.
Sie hat das dritte Kind erwartet und plötzlich ging es ihr nicht gut. Sie fuhr allein mit dem Zug nach Heidelberg.
Damals hatten wir noch kein Auto und kein Telefon.
Mein Vater fuhr mit dem Zug nach Heidelberg in das Elisabeth Krankenhaus um die geliebte Frau zu besuchen und wurde zum allergrößten Schreck direkt in die Leichenhalle geführt, wo er sie tot sah.
In ganz Eberbach war die Trauer groß. Die Leute weinten, wenn dieser junge Mann mit 2 kleinen Kindern an der Hand durch die Strassen ging.
Nun waren wir ganz bei Oma und Opa. Es war schön dort in den Gärten oder im Wald.

Wir erlebten Schlachtfeste, dazu kam die Tante Tilde aus Weinheim angereist um zu helfen. Zum Well- fleisch Essen war der Pfarrer, Lehrer und Doktor eingeladen.
Dem Metzger Bussemer hat Kaffee und Kuchen am besten geschmeckt. Ich sehe jetzt noch seine Augen leuchten.

Am Wochenende mussten wir in die Hauptstrasse zum Vater. In der Brückenstrasse schon erlebten wir die Kälte aus den Häusern und Musiklautstärken aus den Gasthäu-sern. Dies gefiel uns nicht. Wir wären gerne in dem warmen Wimmersbach geblieben auf der Wiese oder im Wald. Und bei der geliebten Oma.
Natürlich gab es noch kein Fernsehen und so freuten wir uns z.B. am Nigrinpapa und schrien „Hoi, Hoi, Hoi!“.
Echte Scherenschleifer zogen auch durchs Dorf.

Oft waren wir krank und lagen im Bett, die Oma lief hundert mal am Tag die Treppe zum Schlafzimmer herunter und herauf. Mal war der Tee zu heiß, mal zu kalt. Mal hatte die Milch Haut usw.
Einmal im Jahr kamen die Zinks aus Ludwigshafen. Sie fuhren weiter zur Kur nach Bad König. Sie brachten uns Bananen mit, was selten im Dorf zu kaufen war.

Einmal im Monat kam die alte Sanne, die Omas Rente von der Post mitbrachte. Sie wurde zum Essen eingeladen und wir lauschten den Geschichten von Hexen und Trollen.
Sie bewohnte im Dorf ein kleines Stübchen im Haus ihres Bruders Emil und weinte oft aus ihren roten Augen. Schade, dass wir kein Foto haben.
Karl bekam ein Spielzeuggewehr und spazierte langsam zum Wald, wie er es von seinem Opa , der Waldmeister war, gesehen hatte. Auf der ersten Bank vesperte er sein Brot, dass der mit einem langen Messer abschnitt.
Die Oma hatte große Sorgen, wo er wohl war und der Ruf „Karlchen !“ schallte der Strasse entlang bis an den Waldrand.

 

Der Vater war zu seinen Kindern aussergewöhnlich streng und wir wollten, dass er mal in Erholung ging – dazu hatte er jedoch keine Zeit. Karl und ich hatten eine Idee.
Wir gingen zu dem damaligen Bankdirektor (Hr. Bürck). Dieser saß im Sessel vor uns, hatte ein gütiges Lächeln und hörte uns zu.
Einige Tage später erwähnte der Vater, dass Herr Bürck da war und sie gingen zusammen in den Schwarzwald.

Wir erlebten auch den Tod von Onkel Georg und von dem Opa. Wir fanden dies nicht schlimm sondern ganz natürlich. Schlimm waren nur die Erzählungen der Oma von ihrem geliebten Sohn Heinrich, der mit 18 Jahren im Weltkrieg gefallen war. Er hat sich zufällig mit seinem Bruder mitten im Krieg im feindlichen Frankreich getroffen. Er schrieb viele Briefe, die ich an Volker Batz übergeben habe.

Oma erzählte, dass in einer Nacht unaufhörlich ein Käuzchen schrie und da wusste sie, dass er tot war. Gerade dieser Sohn war ihr so lieb, weil er sie immer bei ihrer Arbeit unterstützte.

Wir waren so ungefähr 7 und 9 Jahre alt als wir mit einer Kinderschwester in den Schwarzwald (Triberg)  geschickt wurden.
Als wir wieder zu Hause waren erzählte man uns, dass der Vater und Elise geheiratet haben.
In Stift Neuburg. Sie war im über 25 Jahre eine gute, treue Ehefrau und verstarb leider mit ungefähr 60 Jahren. Katharina war sehr oft bei ihr und sie war sehr froh darüber, da mein Vater durch seine politischen Ämter sehr oft weg war.

Früher noch war er als Soldat im Krieg (Flak), da führt sie das Geschäft mit 5 bis 6 Bäckern, Konditoren, Verkäuferinnen, Köchin und Putzfrau alleine. Auch waren 2 französische Kriegsgefangene darun-ter, die Karl am Abend in das Nachbarhaus brachte, er als Bewa-cher..

In dieser Zeit war die Judenverfol-gung und durch den Hintereingang kamen die hungrigen Nachbarn Zick und Freudenberger und erhielten Brot. Ihre Wohnungen wurden mit großem Gejohle geplündert, es waren auch einige meiner Schulkamaradinnen dabei.

 

Dann wurden die Juden auf Last –wagen weggefahren in das KZ.
1945 – ich war als Verkäuferin im Geschäft- kamen die Mädchen, die im Geschäft „Foto-Degler“ gegen -über halfen entsetzt zu uns, mit Fotos, die amerikanische Soldaten zum Entwickeln brachten. Man sah Berge von abgemagerten Leichen – sehr, sehr viele.

 

Im Krieg war ich Kindergarten-helferin. Schwester Amantia hat mir viel beigebracht. Basteln, putzen, Kinderhüten.
Es waren 6 Vincentinerinnen im Schwesternhaus, zwei Kranken- schwestern, eine Nähschulschwester, 2 Kinderschwestern, eine Köchin. Täglich kamen sie in das Geschäft und erhielten laut Anweisung von Vater Brot, Brötchen, Kuchen und Nudeln.  Natürlich kostenlos. Ebenso an Ostern und Weihnachten für den Kindergarten Osterhasen und Nikoläuse aus Schokolade.
Auch gab es Fliegeralarm und einmal schlugen die Bomben in der Nähe am Bahnhof ein.
Wir saßen mit den Kindern im Keller – aus Angst drückte ich meinen Kopf tief in den großen Busen der Oberschwester – so fühlte ich mich sicher.
Zuhause stiegen wir in den eigenen Keller – da war ein feuchtes Gewölbe. Angst hatte ich nur, wenn die alte Nachbarin nicht da war. Diese hatte unentwegt den Rosenkranz gebetet.

Wie gesagt – Elise hatte viel zu tun und wie groß war ihre Freude, als ihr Mann plötzlich zu Hause ankam.

Sein Vorgesetzter – ein Leutnant hat ihm einen Befehl gegeben nach Hause zu gehen, um Brot zu backen, da die Einheit nichts mehr zu essen hatte. Es würde abgeholt und er müsste dann wieder mitkommen.

Die Flak war im Rückzug und in Baiertal stationiert. Das Brot war fertig aber in der Nacht wurde unsere Neckarbrücke gesprengt und das Abholauto konnte nicht kommen.
Zugleich kam der Feind immer näher und dass jeder Soldat sich melden sollte wurde ausgerufen.
Sonst sei dies Fahnenflucht und Erschießung droht.

Da passierte wieder etwas Einmaliges.
Es wurde uns berichtet, in Eberbach-Nord wäre ein kleines Lager – da konnte man 10 Ausländer sehen, die völlig ausgemergelt aus dem KZ angekommen wären.
Sofort ließ mein Vater die Leute kommen, versorgte sie mit Hafer -flocken und Brot – ich sehe sie jetzt noch, es waren Franzosen, und Portugiesen - Arbeiter, Pfarrer usw.
Nun wollte sich mein Vater melden um in die Gefangenschaft zu gehen. Diese Leute haben einen Brief geschrieben und ein amerikanischer Offizier sagte nach dem Lesen des Briefes nur – „go home.“

Elise verbrannte die Uniform und war sehr glücklich.

Lebensmittelmarken gab es bald nicht mehr und das Geschäft ging wie in den früheren Zeiten.

Bald wurde wieder umgebaut. Vater nahm sich den guten Architekten Hans Steurnagel. Dieser wohnte in einem Haus am Scheuerberg, in dem heute die Familie Kley wohnt.
Dieser Architekt besorgte die besten Materialien – weissen Marmor und schwarzes Ebenholz, besondere Tapeten und schöne Möbel. Leider wurde all dies später entfernt – schade.
Nur war er politisch sehr viel unterwegs. Von 1945 bis 71 als Kreisrat, 15 Jahre lang Gemeinderat, von 1960 bis 68 im Landtag.

Er wurde zum 70. Geburtstag mit dem goldenen Ehrenring ausgezeichnet, bekam später noch das Bundesverdienstkreuz erster Klasse und wurde Ehrenbürger der Stadt Eberbach.
Zur Erholung gönnte sich der Vater das Jagdvergnügen und so ging er oft früh am Morgen vor seiner Arbeit und oft am Abend nach der Arbeit in den Wald. Er hatte ein Motorrad, dieses
 stand in einer Scheune in er Badstrasse, die ihm zu 1/7 gehörte.

Mutter Elise wurde krank und verstarb. Sie war als sehr fleißige, verschwiegene, gute Frau beliebt.

Der Vater war zu jung, um allein zu bleiben und Tante Elisabeth im Kloster besorgte ihm eine 50 jährige Frau. Sie lebten noch länger glücklich zusammen im Haus Wiesengrund und auch im Dr. Schmeisser-Stift.

Während dieser Zeit machten sie viele schöne Reisen, waren in Kanada, Brasilien, Israel, oft im Schwarzwald und sehr gerne auf der Ottohöhe.

Seine Kräfte gingen letztlich spürbar zuende. Er starb in der Osterzeit 1989. Ich war gerade bei ihm. Ich hörte nur ein kräftiges Ausatmen und dann war es vorbei.

Zu seinem 80. Geburtstag verfasste ich ein Gedicht über seinen Tagesablauf.
Er war fast in allen Vereinen in der Stadt gewesen und unterstützte sie. Jedoch hat er kaum jemals Feste mitgefeiert. 

Die Vereine beachteten seinen Geburtstage stets, der Kirchenchor mit Liedvorträgen, Concordia und die Kath. Jugendmusik brachten Ständchen.  Die Kinder von der Lebenshilfe waren da und umarmten ihn, was er auch fröhlich registrierte.
An diesem Tag gab es die erste Erdbeertorte des Jahres – selbstgemacht für die Familie. Es wurde mir oft erzählt, wie er Bekannte überrascht hat mit selbstgebackenem Kuchen oder Gebäck.

Elisabeth, seine dritte Ehefrau hat ihm dabei sehr geholfen und man erinnerte sich an die guten Bärentatzen, Zimthörnchen und Gewürzplätzchen. Große Pakete wurden ins Kloster geschickt.

 

Ich erinnere mich an die Hochzeitstorte von 1946, die von einem amerikanischen Offizier bestellt wurde. Dieser musste Zucker, weißes Mehl, Schokolade und Eier bringen, damit machte der Vater eine 50 cm hohe Torte.
Ich erinnere mich an Apfelkuchen zu 2 Mark 40; Torten zu 6 Mark, eine Kugel Eis 5 oder 10 Pfennig.
Es wurden auch Pralinen hergestellt und viele Osterhasen, große Eier, Nikoläuse und wunderbares Gebäck.

Viel hat er in seinem Leben verschenkt oder gespendet. Darüber sprach er nie – auch die Mutter nicht. Wir konnten das in den Trauerbriefen lesen.

 

 

Eine Lehrerin schrieb:
“Die Stadt ist um eine Persönlichkeit ärmer geworden. Bescheiden, freundlich und glaubwürdig.“

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©Irmgard Baur & ASYS1-e-consultung
Irmgard Baur, im März 2005 im Selbstverlag. Gebundene Ausgabe auf Anfrage